18. Jahrgang Heft 2019/III

Schwerpunkt: Klasse und Geschlecht

Axel Weipert/Fabian Bennewitz/Anja Thuns: Editorial

Jan de Graaf: Frauen und wilde Streiks im Europa der Nachkriegszeit

Hendrik Wehling/Mirja Memmen/Jonathan Welker: Der Kindergärtnerinnenstreik 1969 in Westberlin. Die Geschichte eines verhinderten Arbeitskampfes

Mette Bartels: Gärtnerin und Gefängnisbeamtin. Klasse und Geschlecht als Agitationsstrategie der bürgerlichen Frauenbewegung im Kampf um neue Berufsfelder

Andre Dechert: Von der gegenseitigen Information zur gemeinsamen Aktion? Frauenverbände und gewerkschaftlich organisierte Frauen in der BRD der 1950er-Jahre

Jule Ehms: „Die Frauen haben also eine große Menschheitsaufgabe zu erfüllen“ – Frauen als Klassenkämpferinnen im Syndikalismus der Weimarer Republik

Gisela Notz: Emma Clara Döltz (1866‒1950). Sozialdemokratin, Schriftstellerin und Frauenrechtlerin

Weitere Artikel

Christian Dietrich: „Die Spaltung des Proletariats ging auch durch die Schulklasse hindurch…“ – Der Geschichtsunterricht an der Neuköllner Karl-Marx-Schule und das Wirken des sozialistischen Reformpädagogen Kurt Löwenstein

Dirk Mathias Dalberg: Die tschechische Perspektive der Arbeiterselbstverwaltung: Petr Uhl und Egon Bondy

Geschichtskultur

Susanne Diehr: Frauenbewegungsgeschichte digital

Julia Hitz: Der FrauenMediaTurm in Köln

Monika Lehner: Zentrum für Frauen-Geschichte e. V. in Oldenburg

Maren Bock: belladonna – Kultur, Bildung und Wirtschaft für Frauen e. V.

Martin Düspohl: Wie der Berliner Wedding an den Blutmai 1929 erinnert

Bericht

Kay Schweigmann-Greve: Hachschara und Jugend-Alija in Deutschland und Palästina. Tagung in Steinhorst bei Celle

Buchbesprechungen

Katharina Pühl/Birgit Sauer (Hrsg.): Kapitalismuskritische Gesellschaftsanalyse. Queer-feministische Positionen (Michael Rahlwes)

Dania Alasti: Frauen der Novemberrevolution. Kontinuitäten des Vergessens (Axel Weipert)

Cornelia Naumann (Hrsg.): „Ich hoffe noch, dass aller Menschen Glück nahe sein muss …“ Fragmente eines revolutionären Lebens der Sarah Sonja Rabinowitz (Herbert Bauch)

Alexandra Weiss/Erika Thurner (Hrsg.): Johanna Dohnal und die Frauenpolitik der Zweiten Republik (Werner T. Bauer)

Philipp Reick: „Labor is not a Commodity!“. The Movement to Shorten the Workday in Late Nineteenth-Century Berlin and New York (Frank Jacob)

Harald Rein: Wenn arme Leute sich nicht mehr fügen …! Bemerkungen über den Zusammenhang von Alltag und Protest (Kyra Palberg)

Karl Lauschke: „Widerstand lohnt sich!“ Die Geschichte der Bremer Hütte (Theo Steegmann)

Axel Weipert u. a. (Hrsg.): „Maschine zur Brutalisierung der Welt“. Der Erste Weltkrieg – Deutungen und Haltungen 1914 bis heute (Jens Ebert)

Claus Kristen: Ein Leben in Manneszucht. Von Kolonien u. Novemberrevolution. „Städtebezwinger“ Georg Maercker (Klaus Gietinger)

Friedrich Pollock: Marxistische Schriften. Gesammelte Schriften Bd. 1, hrsg. von Philipp Lenhard (Andreas Fisahn)

Jeanette Erazo Heufelder: Der argentinische Krösus. Kleine Wirtschaftsgeschichte der Frankfurter Schule (Mario Keßler)

Helwig Schmidt-Glintzer: Mao Zedong. „Es wird Kampf geben“. Eine Biografie (David Spreen)

Christian Testorf: Ein heißes Eisen. Zur Entstehung des Gesetzes über die Mitbestimmung der Arbeitnehmer von 1976 (Martin Risak)

Vijay Prashad (Hrsg.): Communist Histories, Vol. I (Robert Schmieder)

Felix Wemheuer (Hrsg.): Marx und der globale Süden (Robert Schmieder)

Enzo Traverso: Left-Wing Melancholia. Marxism, History, and Memory (David Bebnowski)

G. M. Tamás: Kommunismus nach 1989. Beiträge zu Klassentheorie, Realsozialismus, Osteuropa, hrsg. und übersetzt von Georg Wallner (Lutz Brangsch)